Trekkingtouren:

Vistasvagge, Nikkaluokta-Abisko 1996

Sarek, Njoatsosvagge 1997

Sulitjelma-Kvikkjokk 1999

Padjelanta, Ritsem-Kvikkjokk 2002

Pieskehaure, Jurun-Kvikkjokk 2007

Die Moschusochsen im Dovrefjell

Grönland, Arctic Circle Trail 2009

Sulitjelma-Kvikkjokk 2015

Femundsmarka 1993, 2003, 2005, 2017
















.........................


Wandern in der Wildnis des Nordens,
Naturfotografie plus Outdoor-Leben

Auf 28 Reisen habe ich die wilden Gebiete Skandinaviens besucht, auf Wanderungen im Fjell von Norwegen und Schweden. Dazu kamen noch eine mehrwoechige Wanderung in Groenland und eine Wanderung in den schottischen Highlands und mehrere Tage unter den Voegeln auf den Shetlandinseln.
Man kann Naturfotografie, Wildlife Photography nicht naturnaher machen, als wenn man zu Fuß unterwegs ist und mit dem Zelt irgendwo in der weiten Natur uebernachtet. Man ist mitten drin in der Natur, in der Wildnis, man lebt in der Natur, man lebt von der Wildnis. Man ist selbst "Wildlife".
Jeweils mehrere Wochen war ich unterwegs, auf steinigen, sumpfigen, verwurzelten, moosigen, ueberschwemmten Pfaden. Ich habe Baeche durchwatet, bin steile Berge hinaufgekeucht, über endlose Ebenen gewandert und hab mein Zelt aufgeschlagen, am Ufer von Fluessen, an Seen, mitten im Wald, auf Berge, im Schnee. Ich war mitten drin in der Natur.
ich habe nur selten versucht, mich an die wilden Tiere anzupirschen. Mit einem 30kg schweren Rucksack auf dem Ruecken waeren die Erfolgsaussichten nicht allzu gut gewesen. Aber wenn ich abends im Zelt saß, dann kamen die Tiere manchmal zu mir: Ein Elch, der von meinem Tee trinken wollte, Moschusochsen, die nur wenige Meter entfernt grasten, oder ihre Kaempfe austrugen! Ein Fuchs, der zum Fruehstueck kam und sich von mir fuettern liess. Das sind Begegnungen, die kann man nicht machen, wenn man auf der Strasse unterwegs ist, dazu muss man selbst in der Natur sein.
Wenn man ganz still in der Natur verweilt, wird man von den Tieren nicht mehr als Eindringling empfunden, sondern als ungefaehrlicher Teil ihrer Umgebung. Dann kommen sie manchmal ganz nahe.
Natuerlich kann die Fotoausruestung bei solch einer Tour nicht so umfangreich sein, wir z.B. auf einer Fotosafari in Afrika, wo man mit dem Auto unterwegs ist. Man muss alles selbst tragen und dazu dann noch die Campingausruestung, Ersatzklamotten und natuerlich auch noch die Verpflegung. Alles das, was man in zwei oder drei Wochen essen moechte. Auch nicht so viel, wie auf einer Fotosafari in Namibia.
Ergebnis:
Fotosafari mit dem Auto + viel essen = man nimmt zu,
Treckingtour + wenig essen = man nimmt ab. Garantiert!
Also wird im Laufe solch einer Tour nicht nur der Rucksack leichter, sondern auch man selbst auch.

Zurueck zur Fotografie, Naturfotografie. Motive findet man dort oben in der Weite des Nordens genug. Meistens sind es Landschaften oder Makros, Wildtiere nicht so oft. Ausser Voegel, die findet man immer. Vor allem, wenn man um Mittsommer unterwegs ist. Da piept's und zwitschert's ueberall. Ganz besonderst an der Kueste, oder auf den Lofoten zum Beispiel.

Es ging aber letztendlich auf diesen Touren mehr um das selbst "wild leben", als um das Wildlife zu fotografieren, meistens zumindest.
Alles was ich in den 30 Reisen so fotografiert habe, meist mit der Minimalausruestung, finden Sie hier auf diesen Seiten.